Häufige Fragen aus der ästhetischen Medizin. Drei Fragen, drei Antworten. -Fadenlifting-
- Lukáš Mičulík

- vor 3 Tagen
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Sind alle Fäden beim Fadenlifting gleich?

Nein. Es gibt unterschiedliche Materialien wie PDO, PLLA, PCL oder PCLA, die sich in ihrer Stabilität, ihrer Abbauzeit im Gewebe und ihrer biostimulierenden Wirkung unterscheiden. PDO-Fäden werden meist nach etwa 6–9 Monaten abgebaut. PCL- und PCLA-Fäden sind stabiler und können deutlich länger im Gewebe verbleiben, wodurch der Liftingeffekt und die Kollagenstimulation länger anhalten.
Auch die Konstruktion der Fäden spielt eine wichtige Rolle. Glatte Fäden (Mono) dienen vor allem der Hautqualität, während Cog-Fäden mit kleinen Widerhaken einen stärkeren mechanischen Liftingeffekt ermöglichen. Zu den technisch fortgeschritteneren Varianten gehören sogenannte Heart-Fäden. Diese besitzen speziell geformte Widerhaken, die in einer bestimmten Geometrie angeordnet sind, sodass das Gewebe gleichmäßiger angehoben und stabilisiert werden kann. Dadurch lässt sich ein stärkerer und oft länger anhaltender Liftingeffekt erzielen.
Wie lange dauert ein Fadenlifting?
Ein Fadenlifting ist ein minimal-invasiver Eingriff und dauert in der Regel etwa 20 bis 40 Minuten, abhängig von der behandelten Region und der Anzahl der verwendeten Fäden. Der Eingriff erfolgt meist unter lokaler Betäubung und die Patienten können danach in der Regel schnell wieder ihren normalen Alltag aufnehmen.
Wie lange hält das Ergebnis eines Fadenliftings?
Der sofort sichtbare Liftingeffekt entsteht direkt nach dem Eingriff. Zusätzlich wird die Kollagenproduktion der Haut angeregt. Je nach verwendetem Material und individueller Hautstruktur kann das Ergebnis etwa 12 bis 24 Monateanhalten. Danach kann die Behandlung bei Bedarf wiederholt werden.




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