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Häufige Fragen aus der ästhetischen Medizin. Drei Fragen, drei Antworten. -7-

1. Was sind Jowls?


Als „Jowls“ bezeichnet man hängende Gewebeanteile seitlich am Unterkiefer, die zu einem Verlust der klaren Kieferlinien-Definition führen. Das untere Gesichtsdrittel wirkt dadurch weniger konturiert, teilweise schwerer oder müder. Es handelt sich nicht nur um ein Hautproblem, sondern um eine strukturelle Veränderung des gesamten unteren Gesichtsbereichs.


2. Warum entstehen Jowls?


Die Entstehung ist multifaktoriell. Mit zunehmendem Alter nimmt die Kollagen- und Elastinproduktion ab, wodurch Haut und Bindegewebe an Spannkraft verlieren. Gleichzeitig verändern sich die Fettkompartimente im Mittel- und Untergesicht. Besonders relevant ist das seitliche Gesicht im Bereich vor und auf Höhe der Ohren. Dort befinden sich wichtige Haltestrukturen, die wie ein Stützapparat für die Kieferlinie wirken. Wenn diese an Volumen und Stabilität verlieren, sinkt das Gewebe nach unten. In Kombination mit der Schwerkraft entstehen Jowls und die Jawline verliert ihre klare Kontur.


3. Was kann man gegen Jowls tun?


Die Behandlung richtet sich nach Ausprägung und Ursache. Moderne Konzepte setzen nicht nur auf direktes Auffüllen im Bereich der Jowls. Häufig wird stattdessen das seitliche Gesicht auf Höhe der Ohren behandelt, um die dortigen „Ankerpunkte“ zu stabilisieren.


Biostimulative Therapien regen die körpereigene Kollagenbildung an, verbessern die Gewebequalität und erzeugen einen indirekten Lifting-Effekt. Dadurch kann die Kieferlinie definierter erscheinen, ohne dass der Bereich künstlich überfüllt wirkt.


Bei stärker ausgeprägten Befunden kann eine Kombination aus Biostimulation, gezieltem Volumenaufbau entlang der Jawline oder gegebenenfalls Fadenlifting sinnvoll sein. Ziel ist stets eine harmonische, natürliche Konturierung des unteren Gesichts.


 
 
 

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