Häufige Fragen aus der ästhetischen Medizin. Drei Fragen, drei Antworten. -6-
- Lukáš Mičulík

- 14. Feb.
- 1 Min. Lesezeit

Was ist der Unterschied zwischen Kanüle und Nadel bei ästhetischen Injektionen?Bei der Nadel handelt es sich um eine spitze Injektionsnadel, mit der sehr präzise und punktgenau gearbeitet werden kann. Sie wird häufig für feine Korrekturen oder oberflächliche Anwendungen verwendet. Eine Kanüle ist stumpf und flexibel, wird über einen kleinen Einstich eingeführt und kann dann unter der Haut weitergeführt werden. Mit Kanülen lassen sich größere Areale schonender behandeln, oft mit geringerem Risiko für Blutergüsse. Welche Technik verwendet wird, hängt von Region, Material und Behandlungsziel ab.
Ist eine Behandlung mit Kanüle sicherer als mit Nadel?
Eine Kanüle kann in vielen Bereichen das Risiko für blaue Flecken und Gefäßverletzungen reduzieren, da sie stumpf ist und Gefäße eher verdrängt als durchsticht. Deshalb wird sie oft bei größeren Flächen oder in sensiblen Zonen eingesetzt. Die Nadel ist dafür genauer bei sehr feinen oder oberflächlichen Injektionen. Beide Techniken sind sicher, wenn sie fachgerecht durchgeführt werden — die Wahl erfolgt individuell je nach Indikation und Anatomie.
Was bedeutet Mikroneedling und wann wird es eingesetzt?
Mikroneedling ist ein Verfahren, bei dem mit vielen sehr feinen Nadeln kontrollierte Mikroverletzungen in der Haut erzeugt werden. Dadurch werden Regenerationsprozesse und die Kollagenbildung angeregt. Es wird zur Verbesserung der Hautstruktur, bei feinen Falten, Narben, vergrößerten Poren und zur allgemeinen Hautauffrischung eingesetzt. Häufig wird Mikroneedling auch mit Wirkstoffen oder PRP kombiniert, um den Effekt zu verstärken.



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